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Produktbeschreibung

Marienburg in Malbork ist der größte Burgkomplex der Welt mit einer Fläche von ca. 21 ha und einer Gesamtkubatur von über einer viertel Million Kubikmetern.
Die Marienburg wurde etappenweise seit Anfang der 70-er Jahre des 13. Jahrhunderts gebaut und wurde mit der Zeit zum Hauptbestandteil des Befestigungssystems im Deutschordensstaat. Anfänglich (seit 1280) erfüllte sie die Funktion einer Komtureiburg. Im Jahre 1309 wurde sie zum Sitz der Großmeister des Ritterordens. Sie wurde intensiv ausgebaut und erlangte im 14. Jahrhundert die Form einer dreigliedrigen Burganlage mit dem deutlich unterscheidbaren Hochschloss (Kloster), Mittelschloss (Sitz des Großmeisters und des Großkomturs, Politik- und Verwaltungszenttrum des Deutschordensstaats) sowie dem Vorschloss (weitläufiger Wirtschaftsgebäudebereich). Bis zur ersten Hälfte des 15 Jahrhunderts war Marienburg im ganzen Kontinent als eine der zwei wichtigsten Ausfallstützpunkte für Kreuzzüge nach Litauen und Schemaitien sowie als Ort für spektakuläre Festspiele und Turniere bekannt, der zum Ordensstaat Ritter aus vielen Ländern Europas anlockte.
Im Jahre 1410 - nach der Niederlage des Deutschordensheeres bei Tannenberg - hatte die Festung an der Nogat, die vom polnisch-litauischen Heer nicht bezwungen wurde, die weitere Existenz des Ordensstaats sichergestellt. Die sich allmählich verschärfende politische und wirtschaftliche Krise des Deutschordensstaates gipfelte schließlich in einer Revolte der Untertannen (1454) und der Einverleibung des Ordensstaates zur polnischen Krone. Im Jahre 1457 wurde die Marienburg den Deutschrittern abgekauft und ging in die Hände des Königs Kasimir des Jagiellonen über.
Die Marienburg wurde in der letzten Phase des 2. Weltkriegs stark zerstört und im Laufe der darauffolgenden Jahre wiederaufgebaut. Sie untersteht weiterhin intensiven Konservierungsarbeiten. Im Jahre 1997 wurde der Burgkomplex Marienburg in die UNESCO-Liste für Weltkulturerbe aufgenommen.
Die Festung an der Nogat gehört heute dem Burgmuseum in Malbork, das 1961 eröffnet wurde. Zu seinen Hauptaufgaben gehören der Schutz und die Bewahrung der historischen Bausubstanz der Burg, die Durchführung von wissenschaftlichen Untersuchungen und von Konservierungsarbeiten, da Zusammentragen und Ausstellen historischer Sammlungen sowie die Bildungsarbeit. Die Einrichtung verfügt über dreiundzwanzig Sammlungen aus dem Bereich der Kunst, des Kunsthandwerks, der Architektur und der Geschichte. Zu den interessantesten gehören Sammlungen von Bernsteingegenständen, Militaria, Münzen sowie von architektonischen Kleinobjekten und Skulpturen.
Außer seiner Haupttätigkeit organisiert das Museum auch Symposien, Kunst-, Bildungs-, Musikveranstaltungen sowie gar historische Freilichtveranstaltungen, wie etwa "Belagerung von Marienburg". Die Burg an der Nogat dient oft als Kulisse für Film- oder Fernsehaufnahmen. In der Sommerzeit wird in ihren Mauern die Aufführung "Licht und Ton" dargeboten.
Auf spezielle Bestellung organisiert das Konferenzzentrum "Karwan" Berufsgruppentreffen, Festmahle, Workshops sowie abenteuerliche Burgspiele.
 

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